Jetzt NEU: HOREICH RadonSense Sensor ermöglicht Überwachung von Radonkonzentrationen von überall aus

Nach längerer Entwicklungszeit und enger Kooperation mit einem Partner aus dem Bereich des Umweltmonitoring ist es soweit: Das neue RadonSense-Gerät zur Überwachung von Radon-222-Konzentrationen in Gebäuden und Räumen kann nun bestellt werden. Doch was unterscheidet das Profigerät von anderen Radonmessgeräten auf dem Markt und für welchen Einsatzzweck ist es besonders geeignet?

RadonSense – die smarte Art der Messung von Radonkonzentrationen

Die Idee hinter RadonSense ist, ein Gerät zu haben, das eine durchgehende Überwachung der Radonkonzentration ermöglicht, ohne dass Fachpersonen ständig vor Ort Daten auslesen müssen. Dies wird dadurch ermöglicht, dass die Daten direkt über Funk ins Internet übertragen werden, sobald das Gerät am Bestimmungsort aufgestellt wurde, und bequem über den eigenen Computer oder Smartphone abgerufen werden können. Damit das Gerät auch überall funktioniert, setzen wir auf multiple moderne Funkstandards wie NB-IoT, LTE CAT-M1 und auch das bewährte GSM-Netz. Ihr Vorteil: Das Gerät kann einfach aufgestellt werden ohne dass Sie sich um Konnektivität kümmern müssen. Auf Ihrer Plattform können Sie die Daten bequem verwalten und die Konzentrationen über Wochen hinweg beobachten. Natürlich werden die Daten auch lokal gespeichert und können beim Abholen des Geräts über USB ausgelesen werden.

Typischerweise müssen bei einer Belastungsvermutung zunächst Orientierungsmessungen über einige Wochen durchgeführt werden. Gerade hier können Sie den Vorteil genießen, das Gerät einmal aufzustellen und schnell zu reagieren, wenn die Konzentrationen schon zu Beginn deutlich über den Grenzwerten liegen. Auch für Langzeitmessungen eignet sich das Gerät, denn die Messfrequenz ist frei einstellbar. Sie entscheiden über die Häufigkeit der Messung und wie viele Daten Sie benötigen.

Der Hintergrund

Die Radonbelastung von Gebäuden ist nicht erst seit kurzem ein Thema. Das Edelgas Radon ist ein Zerfallsprodukt des natürlich im Boden vorkommenden Urans-238. Radon und seine Zerfallsprodukte leisten wegen ihrer kurzen Halbwertszeit einen hohen Beitrag zur Hintergrundsstrahlung. Aufgrund geologischer Voraussetzungen sind einige Gebiete in Deutschland, die einen hohem Urangehalt im Gestein aufweisen, als Vorsorgegebiete ausgewiesen. Es wird jedoch auch häufig kritisiert, dass nur in Vorsorgegebieten Messungen am Arbeitsplatz Pflicht sind, allerdings auch außerhalb der Vorsorgegebiete hohe Konzentrationen in Gebäuden auftreten können. Generell ist es schwer vorauszusagen, welche Gebäude besonders betroffen sind, oder in welchen Stockwerken und sogar einzelnen Räumen besonders hohe Konzentrationen des Gases auftreten. Dies hängt einerseits von der lokalen Bodengeologie ab, von baulichen Voraussetzugen in Kellern, wenn beispielweise Risse in Bodenplatten vorhanden sind, oder auch von Lüftungs- und Schachtanlagen innerhalb von Gebäuden.

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